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Viele Paare die unter Unfruchtbarkeit leiden, müssen auf eine Eizellenspende zurückgreifen, um Kinder zu bekommen. Die Spende von Eizellen, ist ein Akt von Solidarität und Selbslosigkeit, da sie es ermöglicht, dass eine andere Frau die Erfahrung und Sensation erleben darf, Mutter zu werden und das Glück in die Partnerschaft zurückkehrt, die schon seit langer Zeit für ein eigenes Kind kämpft..

Wer kann Eizellen spenden?
Um Eizellen spenden zu können, ist notwendig:

 

· Zwischen 18 und 35 Jahre alt sein

· Eine normale Funktion der Eierstöcke zu haben

· Keine Fehlbildungen, genetische oder erbbare Krankheiten zu haben (auch nicht im Familienstammbaum)
· Negativer Befund von übertragbaren Geschlechtskrankheiten wie AIDS, Hepatitis B und C, Syphilis und eine klinische Studie über Herpes
· Normaler Befund der Fortpflanzungsorgane

· Die Spenderin darf nicht adoptiert sein, da es wichtig ist, die Krankengeschichte ihrer Familie zu kennen

· In einer gesunden, körperlich und geistigen Verfassung zu sein

· Nicht mehr als 6 Kinder zur Welt gebracht haben

· Es wird als positiv eingestuft, wenn die Spenderin bereits vorher schon Mutter wurde

 

Es handelt sich um eine anonyme Spende, deshalb wird weder die Identität der Spenderin noch die der Empfängerin preisgegeben.

 

Um eine korrekte Beobachtung während der Schwangerschaft machen zu können, ist die einzige Information die an die Empfängerin weitergegeben werden kann, die Blutgruppe und das Alter der Spenderin.

 

Gibt es eine Entschädigung?

Die Spenderin bekommt eine finanzielle Entschädigung für die angefallenen Kosten und Unannehmlichkeiten. Die spanische Gesetzgebung erlaubt keine Bezahlung an die Spenderinnen von Eizellen, aber diese, schließt eine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten nicht aus.


Schließt eine Eizellenspende eine spätere Schwangerschaft bei der Spenderin aus?

Nein. Eine Frau wird mit ca. 2 Millionen Eizellen geboren. Während ihres geschlechtsreifen Lebens wird sie aber nur 400 oder 500 Eisprünge haben, im Schnitt einen Eisprung pro Monat. Bei einer natürlichen, monatlichen Vorbereitung für den Eisprung werden hunderte von Eizellen bereit gestellt, von denen aber nach einer Selektion nur eine Eizelle heranreifen wird.
Die restlichen Eizellen in diesem Zyklus, gehen verloren und werden vernichtet.

 

Mit der Verabreichung von Hormonen an die Spenderin, die Selben die den natürlichen Zyklus kontrollieren, wird die Produktion der Eizellen im Eierstock stimuliert. In einem natürlichen Zyklus ohne Medikation, würden die Eizellen wachsen, aber dann ohne diese Stimulation verloren gehen. 


Was für eine Behandlung erfolgt bei der Spenderin?

Nach einer Untersuchung der Spenderin, werden die Eierstöcke medikamentös (unter die Haut) stimuliert um mehrere Eizellen (Follikel) reifen zu lassen. Es werden ständige Kontrollen per Ultraschall und Blutanalysen gemacht.

 

Nach dieser Stimulation kommt es zur Eizellenentnahme. Wenn die Entwicklung normal verläuft, werden die Eizellen ambulant entnommen, bei einer Dauer von etwa 15 bis 20 Minuten. Diese Entnahme wird vaginal durch eine Punktierung und Absaugung der Eizelle durchgeführt. Um eventuelle Unannehmlichkeiten durch die Punktierung auszuschließen, wird eine leichte Sedierung durchgeführt. Nach einer Stunde kann die Frau wieder nach Hause gehen und ihren normalen täglichen Ablauf aufnehmen.

 

Bei einem nicht angemessenen Wachstum des Follikel, kommt es zu einem Abbruch des Zyklus, dadurch es zu keiner Spende kommen kann. Dies beeinträchtigt aber in keinster Weise, einen neuen Versuch mit dieser Erfahrungen einzuleiten, um eine vorgesehene Eizellenspende zu erhalten.


Welche Risiken gehe ich ein?

Dank der gründlichen Untersuchungen duch Ultraschall und Analysen kommt es nur bei unter 1% der Spenderinen zu einem ovariellen Hyperstimulationssyndroms, genauso selten kommt es zu Infektionen oder Blutungen.

 

Wohin muß ich mich wenden?

Wir machen gern einen Termin aus, um über alle notwendigen Details vor Ort sprechen zu können. Dazu können sie uns anrufen, unter Instituto de Fertilidad Tel. 971 780 720, per Mail an info@institutodefertilidad.es , oder sie kommen persönlich bei uns vorbei. Sie finden uns in der Calle Marquès de la Sénia, 35 bajos.